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Inguinaltunnel-Syndrom / Meralgia paraesthetica

 

Das Inguinaltunnel-Syndrom oder Meralgia paraesthetica nach dem Karpaltunnel-Syndrom und dem Ulnartunnel-Syndrom am häufigsten vor. "Inguen" bedeutet "Leistengegend" und "algie" ist ein Wortteil mit der Bedeutung Schmerz oder Leid. Parästhesie bedeutet Missempfindung, in diesem Fall "schmerzhafte Missempfindung".

Die Beschwerden des Inguinaltunnel-Syndroms machen sich an der vorderen Außenseite des Oberschenkels bemerkbar. Sie entstehen durch Druckeinwirkung unter dem Leistenband, wodurch der Nervus cutaneus femoris lateralis geschädigt wird. Es handelt sich hierbei um den Nerv, der die seitliche Oberschenkelhaut sensorisch versorgt. "Nervus cutaneus" nennt man Haut- und Unterhautnerven. Sie befinden sich nahe unter der Hautoberfläche.

Symptome äußern sich oft als:

    • nadelstichartige, brennende Schmerzen an der vorderen Außenseite des Oberschenkels
  • Schmerzen bevorzugt bei Streckung im Hüftgelenk, d.h. im Gehen und Stehen
  • Empfindungsstörungen an der Oberschenkelaußenseite
  • Schmerzen während der Nacht
  • Sensibilitätsausfälle auch im umliegenden Gebiet, der Vorderseite des Oberschenkels
  • starkes Brennen wärende der Dialysezeit

 

Das Inguinaltunnel-Syndrom braucht fast nie operativ behandelt zu werden, da eine Neigung zur spontanen Heilung besteht. Die Schmerzen und Missempfindungen lassen sehr oft auch von alleine wieder

nach, wenn der auslösende Faktor beseitigt ist.

 

 

Meine Beschwerden wurden von Dr. Markus Hilgarth festgestellt. oberschenkel

 

 

weitere Infos gibt es unter https://www.elsevier.de/fileadmin/Probekapitel_/Medizinstudenten/Lastminute_Neuro.pdf

 

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